Montag, 17. Januar 2011

Musikalischer Adel

Das Weihnachtsfest hat uns einige melodische Spielzeuge beschert. Ein Puh der Bär, der krabbeln kann und Musik dabei spielt; Ein sprechender Würfel; Ein musikalischer Hase und eine Kurbelspieluhr; Fand der Baron allesamt klasse und hat auch schnell begriffen, wie er es schafft, die entsprechenden Spielzeuge dazuzubringen, ihre Musik zu spielen.
Nur durch Zufall ist mir aufgefallen, dass seit Weihnachten auch seine Beine in Bauchlage hoch und runter wippen und nur dann, wenn eines dieser Spielzeuge musiziert. Der Kleine versucht mitzutakten. Unglaublich!
Erst liest er interessiert Literatur und nun musiziert er frühzeitig. Wie es sich für einen Adeligen natürlich gehört.

Kulturell ist er bis jetzt ne glatte 1 und hat ungefähr 99% mehr Interesse an melodischer Musik und interlektueller Literatur als seine Eltern. Die schnöden Lumpen die.

Stellt sich für mich die Frage "Müssen wir uns jetzt ein/e Klavier/Trompete/Bass anschaffen?" *verzweifeltguck*

Freitag, 14. Januar 2011

- Die Zahnpflegeserie BARON -

Herzlich Willkommen zur Vorstellung meiner Zahnpflegeserie "Baron exklusiv"
 Heute stelle ich Ihnen das Multitalent "Clean Baronesse" vor:

"Ich freue mich, dass Sie da sind 
und führe Sie nun durch die
 Leistungsmerkmale meines Produktes." 
"Die Armatur kann man wunderschön mit der 
Zahnbürsteblank bekommen, sehen Sie!"
Und danach auch gleich die eigenen Zähne,
wenn vorhanden, damit putzen."
"Der Mann von heute poliert seine Zähne.
Dies dann mit der Unterseite des Gerätes!"
"Auch die Lippen werden damit bearbeitet,
damit sie samtig weich und gut durchblutet werden!"
"Ich empfehle Ihnen für die Seriefolgendes
Produkt zum Nachkauf."
"Danke für Ihr Interesse. Für Fragen stehe ich
Ihnen sehr gerne zur Verfügung!"


Vielen Dank und Auf Wiedersehen...


... Ach ja, fasst vergessen: Wenn alle Kunden weg sind und ich allein bin...



Gitarrensolo :)

Mittwoch, 12. Januar 2011

Geschenke verstecken - einfach gemacht -

Jetzt, nach Weihnachten kannn ichs ja sagen: Männer sind wirklich blind. Meiner zumindest. Auf der Suche eines geeigneten Plätzchens der Weihnachtsgeschenke für den Ehemann (der übrigens extremst neugierig ist und schon Wochen vorher anfängt auf Geschenke zu lauern), hatte ich vor Weihnachten beschlossen, die Geschenke offensichtlich zu plazieren. Nicht eingepackt, in Regalen, auf dem Schreibtisch und Sitzflächen von Stühlen im Arbeitszimmer habe ich großzügig die Geschenke verteilt.

Und was soll ich sagen? Er hat sie nicht entdeckt. Wirklich nicht. Sollte der Mythos wirklich stimmen?

Wie auch immer. Zum nächsten Weihnachtsfest muss ich mir etwas Kreativeres einfallen lassen, denn: der Baron wird laufen können. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Kinder sehr findig sind, wenn es ans Geschenkesuchen geht.

Sonntag, 9. Januar 2011

Meine Wohlfühl-High-Tec-Lounge

Der Baron mag es exklusiv, das wissen die meisten. Deswegen gibt es Milch nur frisch abgezapft, direkt vom Erzeuger bzw. Erzeugerin, denn in seinem Fall liefert Mama die Spezialmilch. Das Stillen direkt hat leider nicht geklappt, deswegen habe ich mir es zum Ziel gemacht, längstmöglich abzupumpen und das jetzt schon 7 Monate. *jubilier*.
Ja und keine Angst: Ich kenne sie alle, die Witze darüber. "Hoffentlich machst du nicht bald Muuuuhhhh.", "Stripp Strapp Strull, bald ist der Eimer vull!", "Halten die Dinger das eigentlich aus!". Bin also abgehärtet.
Vielmehr war es für mich eine Aufgabe, mich in den teilweise 8-12 Abumpzeiten zu beschäftigen. Tagsüber hielt mich der Baron auf Trapp, nachts wurde es schwierig mich dabei wachzuhalten.
Nach 6 Monaten habe ich es, mit Hilfe des Ehemanns, geschafft mir eine kleine Wohlfühl-Lounge im Bad herzustellen. Ein kleines Paradies für abpumpende Mütter. Auf jeden Fall für mich. Ein großes Kissen und die Fussbodenheizung lassen meinen Allerwertesten auf dem Boden nicht auskühlen, Getränke sowie Kekse und andere Leckereien stehen griffbereit zur Verfügung. Tagsüber spielt der Baron in Sichtweite auf einer kleinen Spielwiese, nachts liegen die Katzen drauf und leisten mir Gesellschaft.
Das eiFon immer in der Nähe zum Mailchecken, Facebooken und Chatten.

Das große Highlight jedoch für meine Lounge kam zu Weihnachten vom Ehemann. Ein kleiner Flachbildschirm mit DVD-Player! Ein Traum. Fernseh schauen? Kenn ich gar nicht mehr. Doch jetzt wird wieder regelmäßig geglotzt, wenigstens nachts für die 20-30 Minuten. Und wenn mal nichts in der Glotze läuft, dann rein mit der DVD. Was ist das für mich als alter TV-Junkie eine Wohltat.
Das hat meine kleine Wohlfühl-Ecke komplett abgerundet. Ja sicher, es gibt noch Details, die erweitert werden könnten. Statt Kekse frisches Obst, ein Masseur, Whirlpool, ein nächtliches Feuerwerk. Aber ich wills nicht übertreiben. Meine kleine Lounge hat einen Status erreicht, den ich so schnell gar nicht missen möchte. Und somit habe ich beschlossen, das Abpumpen zu verlängern. So auf 3-5 Jahre vielleicht.:)

Achja, auch der Ehemann weiss die Lounge zu schätzen. Weniger die ganze Ecke, eher den Fernseher. Seine "Bad-Besuche" weiten sich seitdem ungefähr auf 45-70 Minuten aus. :)

Freitag, 7. Januar 2011

50/50

Nachdem ich heute frohen Mutes von einem Gespräch mit meiner Hebamme zum Thema Beikosteinführung gekommen bin, wollte ich es mit dem Baron noch einmal versuchen. Die letzten Tage waren etwas frustrierend, weil er auch den anfänglich angenommenen Kürbis nicht mehr essen wollte.
Und wenn Frust dabei ist, sollte man es vielleicht lieber lassen, auf Zwang gehts schon gar nicht.
Ich dachte also wieder an "Jugend forscht" und wusste auch, wie mein Sohn so drauf ist und was er braucht. Also dann mal los mit der Versuchsvorbereitung.
Der gestrige Besuch im schwedischen Möbelhaus brachte einige Errungenschaften hervor, die ich für diesen Versuch brauchte. Plastikteller, Plastiklöffel und, das Wichtigste: das Ganzkörperlätzchen zum über die Arme ziehen (darunter ist dann ein Vakuum *LOL*).
Jetzt musste noch eine abwischbare Fläche her, am besten sauber... Mmhhh... die Küchenarbeitsfläche ist perfekt.
Also dem Baron das Ganzkörperlätzchen übergezogen, Glässchen warm gemacht, Inhalt im Teller drapiert und 2-3 Plastiklöffel hinzugefügt. Den Baron auf die Arbeitsfläche gelegt und den Teller + Inhalt vor ihn gestellt.
Es dauerte keine Minute, da hatte er schon seine Fingerchen im warmen Brei. So, wie er eben überall seine Finger drin hat, wenn eine Schüssel vor ihm steht. Er tastete... es ist warm... matschig... und farbig. SUPER! Es entstand eine kleine Breischlacht auf der Arbeitsfläche. Löffel wurden herumgerührt, Finger wurden im Brei hin und her geschoben im, der Teller wurde wie ein Curlingstein auf der Arbeitsfläche durch den Brei gelotst. Er hatte sichtlichen Spass und ich auch. Allerdings kam er nicht dazu, den schmackhaften Brei mal über seine Finger in den Mund zu stecken, welches der Sinn hinter dieser Aktion war. Mmhhh... also nahm die Mama mal den matschigen Löffel in die Hand und schob dem Baron nebenher und unbemerkt ein bisschen Brei in den Mund. Er saugte dran, probierte und schluckte herunter. Nebenher wohlgemerkt, denn das Spielen war Prio 1. Zweiter Versuch. Löffelchen mit Brei ab in den Mund. Ich brauchte es ihm nicht mal vormachen. Auch diesmal verschwand der Brei im Bauch. Ohne Schütteln, ohne Iiihhh... ohne Würgen.
Kürbis ist klasse. Leute aller Herrenländer: Schickt uns Kürbis. :)
Wir machten den Restbrei auf dem Tellerchen noch leer. Arbeitsfläche vollgeschmiert, Lätzchen bis unter die Oberkante bekleckert, Tellerchen leer, Sohn und Mama glücklich. Immerhin gingen 50% in den Bauch des Barons. Das ist mal ne Hausnummer auf die man aufbauen kann.

Wie ich den kleinen Baron aus der ganzen Matschepampe herausbekommen habe, ist ein anderes Kapitel. Es war trotz Ganzkörperlätzchen notwendig, ihn komplett neu anzuziehen.

Der Baron in Aktion.
Danach ein zufriedenes Lächeln.



PS: Heute war wieder Hähnchentag und ein Pommes für den Baron dabei, welches genüsslich ausgequetscht wurde. :)




Dienstag, 4. Januar 2011

Der Schuh des Piraten

Nachdem wir ein relativ großes Laufgitter geschenkt bekommen haben, versuchten wir dieses für den Baron so attraktiv wie möglich zu gestalten. Neben einigen Spielzeugen kam natürlich ein Mobile drüber. Dieses wurde alsbald langweilig, da er es nicht anfassen konnte (need more entertainment). Was aber zu dem Zeitpunkt sehr wichtig gewesen ist.
Da wir das Gestell des Mobiles nicht heruntersetzen konnten, hingen wir einfach eine nicht genutzte Kinderwagenkette mit Pirat und Schiff und ein Stoffbuch dran. Schon war der Baron zufrieden und begutachtete das Mobile während er mit den Anhängseln spielte.
Eines Morgens war es jedoch recht ruhig in dem Laufgitter, so dass ich mir schon Sorgen machte, ob alles ok ist bei ihm. Ich schaute hinein und sah einen zufrieden-nuckelden Baron am Fuß des Piraten. Das war ein Bild für die Götter. "Lutsch mir am Fuß, Baby!" :)
Auch heute noch, ein paar Wochen danach, kann er an dem Fuß stundenlang herumnuckeln. Ich hoffe, es wird kein Fetisch draus. :D


Auf diesem Bild ist er sogar dabei eingeschlafen und der Pirat ist rausgeflutscht!


Montag, 3. Januar 2011

Essversuche

Mmhhh... Karotte ist ja soooo lekka (nicht wirklich, aber wir arbeiten dran):



Sonntag, 2. Januar 2011

Es wird Licht...

Wie jedes Jahr haben wir Mitte Dezember die dunkelste Zeit im Jahr. Erst nach Weihnachten geht es mit der Sonne, im wahrsten Sinne des Wortes, wieder bergauf. Hatten wir um Weihnachten herum 7:57 Stunden Sonne pro Tag, sind wir jetzt schon bei 8:04 Stunden. Und erfreulicherweise kann ich mitteilen, das wir es zum Ende des Monats auf sage und schreibe 9:13 Stunden pro Tag schaffen. Nachdem wir schon Mitte November so richtig Winter hatten, wirds dann auch Zeit mit mehr Licht. Zumal wir dann Ende Februar bei knapp 11 Stunden pro Tag sind. *sonnencremeraushol* :)

ICH FREU MICH! :)

Samstag, 1. Januar 2011

2011 - Die Welt geht unter...

...Und der Baron schläft. Das Knallen und Ballern hat ihn nicht im Geringsten gestört und er hat geschlafen wie ein Stein. Das steht auch sinnbildlich für diesen kleinen Kerl. Alles um ihn herum rotiert und er ist der Fels in der Brandung. "Ich zieh hier mein Ding durch, egal was andere machen!"
Respekt, mein Kleiner. Da ziehe ich den Hut!

Frohes neues Jahr!!!